es ist ja bereits eine Weile her, dass ich "Sternschnuppen" geschrieben und gepostet habe, aber jetzt noch einmal die hochdeutsche Übersetzung eines Textes, an dessen Aktualität sich leider immer noch nichts geändert hat. Also: tragt Liebe in die Welt, seid offen für Fremdes und zeigt deutlich, was ihr von politischen Ränkespielen, Machtkämpfen und Konflikte um Glauben und Kultur haltet!
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Dienstag, 11. April 2017
Dienstag, 21. Februar 2017
Das Jahr des Wolfes
die Uni gönnt mir eine sechswöchige Pause und ich habe die Gelegenheit genutzt, mich sofort in eine neue Idee zu stürzen, die überraschend schnell innerhalb von zwei Tagen fertig geworden ist. Da der Text ausnahmsweise für eine bestimmte Veranstaltung gedacht ist, werde ich hier vorerst nur einen kleinen Vorgeschmack veröffentlichen, die ganze Geschichte feiert am 6. August auf einer Lesung im Rahmen des Naturgenussfestivals 2017 Premiere ;)
Aber nun erstmal viel Vergnügen mit den ersten Zeilen, die ein Thema behandeln, an das ich mich bis vor ein paar Tagen noch nicht herangewagt habe: Wölfe.
EDIT:
Nachdem der Text auf der Lesung gut angekommen ist, gibt es ihn hier jetzt ganz zu lesen. Die plattdeutsche Version werde ich zunächst nicht veröffentlichen, ich habe da in vielleicht nicht mehr ferner Zukunft eventuell noch Pläne :)
EDIT:
Nachdem der Text auf der Lesung gut angekommen ist, gibt es ihn hier jetzt ganz zu lesen. Die plattdeutsche Version werde ich zunächst nicht veröffentlichen, ich habe da in vielleicht nicht mehr ferner Zukunft eventuell noch Pläne :)
Dienstag, 17. Februar 2015
Alles wird gut?!
Alles
wird gut
Alles
wird gut, sagt ihr und meint damit das Leben.
Ratet
mir, auf meinen Träumen gen Himmel zu schweben,
die
anderen sein zu lassen und nur mein Ding durchzuziehen.
Doch
dann platzt die Seifenblase und was bleibt, ist Leere.
Samstag, 13. September 2014
Ich brauche nichts - eine Dystopie
Ich brauche nichts.
Nichts zum Lesen
Nichts von dir
Nur einen Stift zum Schreiben
Und ein Stück Papier.
Sonntag, 10. August 2014
Leere
Stille,
nur das
leise Summen des Computers ist zu hören. Es ist so still, dass ich
glaube, den Cursor auf dem leeren Bildschirm blinken zu sehen. Auf
dem unschuldigen Weiß des Dokumentes, das ich mit Leben zu füllen
versuche. Den ersten Versuch habe ich bereits nach der Überschrift
wieder verworfen. Sie lautete „Vorbei“.
Aber das trifft es
nicht im geringsten. Denn es ist nicht vorbei, ich stecke mittendrin.
Mittendrin in etwas, das mir im Moment über den Kopf wächst, das
mich zu übermannen droht und unter dem ich förmlich versinke. Ich
versinke in Glück, in Angst, in dem Wunsch, einfach mal die Uhr für
eine Zeit anzuhalten um das Unvermeidliche hinauszuzögern. Denn in
schwachen Momenten will ich nicht gehen. Ich will hier bleiben, hier,
wo meine Komfortzone in deinen Armen ist und ich nichts zu befürchten
habe.
Auf der anderen
Seite zieht es mich weg von hier, dieser Ort wird mir zu eng wie ein
ungeliebter Rollkragenpullover, den ich als Kind tragen musste. Weg
von hier, was anderes sehen, andere Menschen kennen lernen. Ich freue
mich auf die neuen Möglichkeiten, die sich mir eröffnen. Doch es
spukt mir stets im Kopf herum, dass ich dich nicht dahin mitnehmen
kann, wohin ich so gern gehen würde, so sehr ich es mir auch
wünsche.
Vielleicht gehört
es zum Erwachsenwerden dazu, auch Menschen loslassen zu müssen, die
man liebt. Vielleicht müssen wir verlieren, um Neues zu gewinnen.
Neue Menschen, neue
Orte, neue Ideen. Vielleicht würde das Gefühl des
Leergeschrieben-Seins dann aufhören. Das Gefühl, nichts mehr zu
sagen zu haben, sich zu wiederholen und lediglich altes neu
aufzuwärmen.
Man möge mir
Gefühlsduselei unterstellen, aber Abschiede machen mich traurig und
in merkwürdiger Weise gleichgültig. Denn wir können noch so viel
über das Gefühl des Verabschiedens, des Loslassens und des
Auf-Wiedersehen-Sagens schreiben, letztendlich ist es immer zu wenig.
Man selbst fühlt sich leer und das Blatt ist nicht minder spärlich
gefüllt.
Auch noch so viele
Worte über das Vermissen machen das Gefühl nicht weniger
übermächtig, nicht weniger schmerzhaft.
Ich spüre es, ich
vermisse dich jetzt schon.
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