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Samstag, 13. August 2016

Watt Nües op Platt + Werbung in eegene Sook

Moin moin aus der verregneten Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins!

Da es bei dem Wetter hier mit Sommer, Sonne und Strand nicht so schrecklich weit her ist, habe ich mich mit heißem Tee, Laptop und meiner Kreativität auf's Sofa verzogen und fleißig Neues für die anstehenden Platt Slams produziert. Die Gelegenheit ist ja nun immer wieder was Besonderes, da sind durchgearbeitete Nächte und Künstlerschweiß Ehrensache :)
Am 21.08. darf ich auf dem NDR Platt Poetry Slam auf dem Hof Hartwigswalde bei Neumünster auftreten. 
Liebe Grüße
Slamigan 


Donnerstag, 21. August 2014

Im Ascheregen (Tribute to Casper)

So, mal wieder eine Premiere! Diesen Text habe ich für das Finale der U20-Poetry-Slam-Meisterschaft im Juni geschrieben, aber dann doch nicht gelesen. Und ins Finale habe ich es leider nicht geschafft, also gibt's jetzt was Neues zu lesen.
Das Lied, das mich zu dem Text inspiriert hat, findet ihr hier.


Im Ascheregen

Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkomm'n, will auf und davon und nie wiederkomm'n.“

Ich stehe da, Streichholz in der Hand und schaue zurück. Ein letztes Mal, sage ich mir.
Das Streichholz zischt, als ich es anreiße, es reicht nach Schwefel und verbranntem Holz.
Ein letzter Blick, dann lasse ich es fallen. Es landet auf dem großen Scheiterhaufen der Lasten, die ich endlich loslassen will, loslassen muss.

Dienstag, 19. August 2014

Arsen und Saccharin

So, ich melde mich auch mal wieder zu Wort, und da ich die letzte Woche leider eine Zwangspause einlegen musste, hier ein Text, der schon auf mehreren Poetry-Slams im hohen Norden zum Besten gegeben wurde. Sozusagen ein Text der ersten Stunde.


Montagmorgen, überfüllter Bus, miesmuffelige Schüler auf dem Weg in die Bildungsvollzugsanstalten.
Unterhaltungen, die sich um die Tatsache drehen, dass das Mathebuch zu Hause bleiben musste, damit Glätteisen, Fön und Schminktäschchen in die viel zu kleine Schul... äh, nein, HANDtasche passen.
Vereinzelt werden dazwischen einzelne Handyklingeltöne laut, die aus völlig überteuerten Handys irgendwelcher Unterstufler dudeln.
Unterhaltungen zwischen Erwachsenen gehen komplett in der schnatternden Geräuschkulisse unter. Früher war ja, wie zur Genüge bekannt, sowieso alles besser.
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Gespräche vieler halbwüchsigen jungen Damen:
Du hast soooo schöne Haare/Hände/Ohren/Füße/Beine/Leggins/Fellpuschen“
Und das jeden Morgen, mitten in Deutschland, mitten UNTER UNS!!!